Satzung vom Seesport-Verein Meldorf e.V.

lnhaltsverzeichnis

 

§ 1.     Name, Sitz, Geschaftsjahr

§ 2.    Zweck und Aufgaben

§ 3.    Grundsatze

§ 4.     Zustandigkeiten und Rechtsgrundlagen

§ 5.    Mitgliedschaft

§ 6.    Rechte der Mitglieder

§ 7.    Pflichten der Mitglieder

§ 8.    Erloschen der Mitgliedschaft

§ 9.     Organe

§ 10. Mitgliederversamrnlung

§ 11. Vorstand

§ 12.  Schlichtungsrat

§ 13. Haushaltsplan

§ 14. Jahresabschluss

§ 15. Kassenprufer

§ 16. Auflosung

§ 17.  Haftung

§ 18.  Beitrage

§ 19. Datenschutz

§ 20. Vereinsjugend

§ 21. Umlagen

§ 22. Erfullungs- und Gerichtsort

§ 23.  lnkrafttreten

§ 1 Name, Sitz, Geschaftsjahr

Der am 10.01.1974 in Meldorf gegri.indete Verein fuhrt den Namen Seesport-Verein Meldorf

e.V. Er hat seinen Sitz in Meldorf und ist in das Vereinsregister eingetragen. Sein Geschaftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben

Zweck und Aufgaben des SSV sind:

  1. den Sport zu fordern.
  2. die lnteressen des Vereins nach innen und außen zu wahren.
  3. alle damit in Zusammenhang stehenden Fragen zum gemeinsamen Wohl aller Mitglieder in sportlichem Geist zu regeln.
  4. die Schulung aller Seesportler, vorwiegend der Mitglieder, Ober richtiges Verkehrsverhalten auf dem Wasser.
  5. bei Bedarf eine Jugendabteilung zu unterhalten und die seemannische Ausbildung und Forderung der jugendlichen Mitglieder zu betreiben.
  6. die Schaffung und der Betrieb von Anlagen und Gemeinschaftsraumen zur AusObung und Ausgestaltung des Seesports.

§ 3 Grundsatze

  1. Der SSV ist neutral. Er vertritt die ldee des Amateursports.
  2. Der SSV verfolgt ausschlieBlich und unmittelbar gemeinnutzige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegunstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  3. Der Verein ist selbstlos tatig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins di.irfen nur fur satzungsgemaBe Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erha!ten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
  4. Die Organe des SSV arbeiten ehrenamtlich. Es dart keine Person durch Ausgaben oder durch unverhaltnismaf1ig hohe VergOtungen begOnstigt werden.
  5. In dieser Satzung verwendete Anreden, Bezeichnungen fur Ehrenamter oder ahnlichem gelten immer fur alle Geschlechter (m/w/d/i/t).

§ 4 Zustandigkeiten und Rechtsgrundlagen

Die Satzung bildet die Grundlage der Tatigkeiten des SSV und seiner Organe. Die Entscheidungen der SSV-Organe sind verbindlich.

Der Vorstand kann zur Gewahrleistung der satzungsgemaBen Aufgaben Ordnungen und Regularien beschlier3,en.

Die Ordnungen und Regularien sind nicht Bestandteil der Satzung und dOrfen dieser nicht widersprechen. Im Zweifel gelten die Regelungen der Satzung.

§ 5 Mitgliedschaft

    1. Aktive Mitglieder des Vereins konnen nati.irliche Personen werden, die Eigner eines nicht gewerbsmaBig genutzten Bootes/Schiffes sind, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.
    2. Passive Mitglieder des Vereins konnen naturliche Personen sein, die sonst am Wassersport interessiert sind, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.
    3. Ehegattinnen- oder Ehegattenstatus konnen Ehegattinnen, Ehegatten oder Lebenspartner/in von aktiven oder passiven Mitgliedern des Vereins haben, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie haben dann den gleichen Status (aktiv oder passiv) wie die/der Ehegattin/Ehegatte oder Lebenspartner/in.
    4. Jugendliche sind Mitglieder der Jugendabteilung. Mit dem 18. Geburtstag konnen sie mit alien Rechten und Pflichten passives oder aktives Mitglied des Vereins werden. Die Mitgliedschaft sowie die Pflichten und Rechte der Jugendlichen werden durch eine Jugendordnung geregelt. Jugendliche konnen keine aktiven Mitglieder werden.
    5. Fordernde Mitglieder des Vereins ktinnen natorliche Personen, Firmen und lnstitutionen sein, die den Verein ftirdern, die Arbeit des Vereins unterstutzen oder aufgrund ihrer Stellung im tiffentlichen Leben oder ihres Berufes dem Verein forderlich sind, jedoch von den Pflichten und Rechten befreit sein wollen.
    6. Zu Ehrenmitgliedern kann der Verein Mitglieder ernennen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben.
  • Die Aufnahme in den Verein muss schriftlich beantragt werden. Ober die Aufnahme entscheidet auf Vorschlag des Vorstandes der Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhangig, dass sich das Mitglied fOr die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet am Lastschriftverfahren teilzunehmen. Die Probezeit betragt ein Jahr. Danach entscheidet wiederum die Mitgliederversammlung Ober das Fortbestehen der Mitgliedschaft.
  • Die Umwandlung der Mitgliedschaft in einen anderen Mitgliedsstatus (aktiv/passiv/etc.) ist nur zur Jahreshauptversammlung mtiglich. Bei Umwandlung in eine aktive Mitgliedschaft ist wie bei Aufnahmen in den Verein zu verfahren.
  • Die gesetzlichen Vertreter minderjahriger Mitglieder verpflichten sich, fur deren finanzielle Pflichten (z. B. Aufnahmegeblihr, Beitrage und Umlagen) zu haften.
  • Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied der Satzung und den Ordnungen des Vereins und der Verbande, denen der Verein und seine Abteilungen angehoren.

§ 6 Rechte der Mitglieder

Die Rechte der Mitglieder bestimmen sich nach dieser Satzung sowie nach den Vereinsordnungen. Alie Mitglieder sind antragsberechtigt. Aktive und passive Mitglieder konnen in die Organe des Vereins gewahlt werden.

Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder. Passive Mitglieder sind stimmberechtigt bei Angelegenheiten, die das Vereinsheim betreffen.

Neu beigetretene Mitglieder haben wahrend der Probezeit kein Stimmrecht bei Abstimmungen der Mitgliederversammlung. Alie Mitglieder haben das Recht an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Anlagen und Einrichtungen des Vereins zu nutzen.

§ 7 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet ihre Arbeit der Satzung und den Grundsatzen und Beschllissen des SSV entsprechend durchzufOhren und sich fur die ldee des Seesports einzusetzen. Jede/r Bootseigner/in / Bootsflihrer/in ist als Mitglied des.Vereins verpflichtet, die gesetzlichen Bestimmungen zur Flihrung seines Bootes gen0ge zu leisten.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Beitrage zu leisten, zu denen es nach dieser Satzung und den Ordnungen verpflichtet ist. Jedes Mitglied hat die Anlagen und Einrichtungen des Vereins sachgerecht und pfleglich zu behande!n.

Die Mitglieder sind verpflichtet, dar0ber hinaus die Beschllisse gemal1§ 4 zu erflillen. Jeder Namens- oder Anschriftenwechsel (auch E-Mail-Adressen) ist dem Vorstand mitzuteilen.

§ 8 Erloschen der Mitqliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch:

  1. Austritt
  2. Ausschluss
  3. Tod

Zu 1: Der Austritt kann nur in Schriftform, d.h. per Brief, Postkarte, Fax oder E-Mail, an den geschaftsfOhrenden Vorstand zum Ende des Geschaftsjahres unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten erklart werden. Hat ein Mitglied seine Mitgliedschaft gekOndigt, bleibt es bis zu deren Beendigung verpflichtet seinen bis dahin angefallenen Mitgliedsbeitrag und sonstigen Zahlungsverpflichtungen zu erfOllen.

Zu 2: Der Ausschluss eines Mitgliedes kann aus wichtigen Grunden erfolgen. GrOnde for einen Ausschluss sind insbesondere vorhanden, wenn ein Mitglied sich eines groben Verstor..es gegen die Satzung und Ordnungen oder gegen die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen schuldig gemacht hat.

Zu 3: Bei Tod endet die Mitgliedschaft.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Hiergegen kann Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden. Diese entscheidet endgOltig mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 9 Organe

Die Organe:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der geschaftsfuhrende Vorstand nach § 26 BGB
  3. der Vorstand
  4. Bootseignerversammlung
  5. der Schlichtungsrat

§ 10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsatzlich fur alle Aufgaben zustandig, sofern bestimmte Aufgaben gemar.. dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan Obertragen wurden.

Alie Mitglieder sind schriftlich mindestens 3 Wochen vorher einzuladen.

Als schriftliche Einladung gilt auch die Einladung per E-Mail. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Wohnadresse bzw. E-Mail- Adresse gerichtet ist.

Antrage fur die Mitgliederversammlung mOssen mindestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung beim geschaftsfOhrenden Vorstand eingereicht sein.

Die vorlaufige Tagesordnung wird mit der Einladung versendet; die Tagesordnung wird 1 Woche vorher im Vereinsheim ausgehangt.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere tor Wahl, Abberufung der Organe und Funktionstrager sowie Entlastung des Vorstandes zustandig.

 

Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

1.) Feststellung der Beschlussfahigkeit 2.) Bericht des/der Vorsitzenden

3.) Bericht des Schatzmeisters und der RechnungsprOfer 4.) Entlastung des Vorstandes

5.) Haushaltsplan fur das laufende Geschaftsjahr 6.) Wahlen

6.) Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr

7.) Antrage

8.) Verschiedenes

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag vom Vorstand einzuberufen. Der Antrag kann gestellt werden durch:

1.) mindestens einem Drittel der Mitglieder des Vereins 2.) den Schlichtungsrat

3.) den Vorstand

Die Obertragung von Stimmrechten ist unzulassig. Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von 20% der stimmberechtigten Mitglieder beschlussfahig. 1st die Mitgliederversammlung nicht beschlussfahig, wird kurzfristig fri.ihestens fur  eine Woche spater eine erneute Mitgliederversammlung einberufen. Diese ist unabhangig van der Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfahig.

Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenenthaltungen gelten wie ungi.iltige Stimmen als nicht abgegeben.

1st in einem Beschluss Ober mehrere Gegenstande alternativ zu entscheiden, so ist die relative Stimmenmehrheit maf.sgebend.

Zweidrittelmehrheit ist erforderlich bei Beschli.issen:

    1. Ober Satzungsanderungen
    2. Ober Dringlichkeitsantrage
    3. Ober Antrage auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes
    4. Auflosung des Vereins

Ein Mitglied ist nicht stimmberechtig, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschafts mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und den Verein betrifft. Der Ausschluss des Stimmrechts gilt ebenso, wenn nahe Angehorige des Mitglieds betroffen sind.

Antrage, die nicht auf der Tagesordnung stehen, konnen nur  als Dringlichkeitsantrage und nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmen zur Beratung und Abstimmung eingebracht werden. Die Frage der Dringlichkeit, ohne  vorherige Aussprache  zu entscheiden, ist unzulassig. Jedoch ist dem Antragsteller auf Wunsch zur Begri.indung der Dringlichkeit das Wort zu erteilen. Antrage auf Satzungsanderung konnen nicht im Wege der Dringlichkeit eingebracht werden.

Die Wahlen konnen in geheimer Abstimmung oder durch Handzeichen erfolgen. Geheime Abstimmung muss erfolgen, wenn auch nur ein stimmberechtigtes Mitglied eine solche verlangt.

Ober die Verhandlungen und BeschlOsse der Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift zu fi.ihren, aus der mindestens die gefassten BeschlOsse hervorgehen mussen. Die Niederschrift  muss van zwei geschaftsfOhrenden Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden.

§ 11 Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  1. drei gleichberechtigte/n Vorsitzende/n
  2. der/dem Schatzmeister/in
  3. der/dem Schriftfi.ihrer/in
  4. der/dem Umweltbeauftragten
  5. der/dem Datenschutzbeauftragten
  6. der/dem Schlengelwart/in
  7. der/dem Hallenwart/in
  8. der/dem Jugendwart/in

sowie bis zu 7 vom Vorstand bestellte Beirate.

Die Beirate haben kein Stimmrecht im Vorstand. Die Beirate werden vom Vorstand nach Bedarf bestellt und konnen entsprechend den ihnen i.ibertragenen Auftragen besondere Bezeichnungen (z. B. Pressereferent) erhalten. Die Zusammenlegung von Vorstandsamtern ist unzulassig.

Gesetzlicher Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 8GB sind die Vorsitzenden und die/der Schatzmeister/in. Jeweils zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Im Falle des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes vor Ablauf seiner Amtszeit kann sich der Vorstand durch Zuwahl erganzen. Er kann aber auch eines seiner Mitglieder mit den Aufgaben des ausgeschiedenen Mitgliedes betrauen. In diesen Fallen nimmt die nachstfolgende Mitgliederversammlung die Neuwahl fi.ir das ausgeschiedene Vorstandsmitglied vor, das sodann bis zum nachsten jeweiligen turnusgemaBen Wahltermin im Amt bleibt.

Der Vorstand beschlieBt eine Geschaftsordnung. Im lnnenverhaltnis regelt die Geschaftsordnung die Aufgabenverteilung, Vertretungsreglungen der Vorstandsmitglieder sowie die Vorgehensweisen bei Sitzungen und anderen Ablaufen. Die Aufgaben und Vertretungsreglungen der Vorsitzenden werden hier entsprechend namentlich benannt und mOssen bei Neu- oder Umbesetzung innerhalb 4 Wochen angepasst werden. Weiterhin regelt die Geschaftsordnung fur jedes Vorstandsamt eine Vertreterreglung, damitjederzeit alle Vorstandsamter uneingeschrankt besetzt und handlungsfahig sind.

Der Vorstand, mit Ausnahme derides Jugendwartes/in, wird von der Mitgliederversammlung gewahlt. Die/der Jugendwart/in wird von den Jugendlichen gewahlt. Die Amtsdauer jedes Vorstandsmitgliedes betragt jeweils 2 Jahre ab der turnusgemaBen Wahl auf der Jahreshauptversammlung. Die Wiederwahl ist zulassig.

Samtliche Amter sind Ehrenamter. In den Vorstand konnen nur aktive Mitglieder des Vereins berufen werden. Die Mitgliederversammlung kann mit Zweidrittelmehrheit jedes Vorstandsmitglied zu jeder Zeit abberufen.

Ober Sitzungen und Tagungen etc. sind Pratakolle zu fertigen, die van zwei geschaftsfi.ihrenden Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden mossen.

§ 12 Schlichtungsrat

Zur Schlichtung van Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vereins, insbesondere unter Vereinsmitgliedern sowie zwischen Vereinsmitgliedern und dem Verein vereinsintern  wird von der Mitgliederversammlung ein Schlichtungsrat fi.ir die Dauer von zwei Jahren gewahlt.

Der Schlichtungsrat besteht aus sieben aktiven und/oder passiven Mitgliedern, die nicht Mitglieder des Vorstandes sind, mindestens 25 Jahre alt sind und dem Verein seit mindestens 3 Jahren angehoren. Die Mitglieder des Schlichtungsrats wahlen eine/n Vorsitzende/n und eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tatig. lhre Tatigkeit ist unabhangig und frei van Weisungen anderer Vereinsorgane.

Die/der Vorsitzende des Schlichtungsrates oder dessen Vertreter/in hat das Recht an den Sitzungen des Vorstandes beratend teilzunehmen, wenn dieses zur Schlichtung oder Findung eines Sachverhalts, den der Schlichtungsrat bearbeitet, beitragt. Sie haben jedoch kein Stimmrecht.

 

Die Vorsitzenden des geschaftsfi.ihrenden Vorstandes haben das Recht, auch an Sitzungen des Schlichtungsrates beratend teilzunehmen. Sie haben jedoch kein Stimmrecht.

Der Schlichtungsrat kann von jedem Mitglied, bei Minderjahrigen von ihren gesetzlichen Vertretern und von den Organen des Vereins angerufen werden. Der Schlichtungsrat muss van sich aus tatig werden, wenn ihm vereinsschadigendes Verhalten oder Satzungsverstor..e (inkl. Ordnungen und Regularien) von Mitgliedern des Vereins oder der Vereinsorgane bekannt werden.

Die Mitglieder des Schlichtungsrats haben Ober alle ihnen in AusObung dieses Amts bekannt gewordenen vertraulichen Angaben der Beteiligten Stillschweigen zu bewahren.

Der Schlichtungsrat kann jede MaBnahme vorschlagen, die geeignet ist, einen Streit innerhalb des Vereins zu schlichten.

Die Entscheidung des Schlichtungsrats ist allen Beteiligten und dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Gegen die Entscheidungen des Schlichtungsrats kbnnen die betroffenen Mitglieder schriftlich beim Vorstand Einspruch einlegen. Die Einspruchsfrist betragt 14 Tage ab Zugang der schriftlichen Entscheidung des Schlichtungsrats. Die turnusgemar.. nachste Mitgliederversammlung entscheidet dann mit einfacher Stimmenmehrheit darOber.

§ 13 Haushaltsplan

For jedes Geschaftsjahr ist vom Vorstand ein Haushaltsplan aufzustellen. Die Ausgaben dOrfen in ihrer Gesamtheit die Einnahmen nicht Obersteigen. Die Genehmigung des Haushaltsplanes obliegt der Mitgliederversammlung.

§ 14 Jahresabschluss

Der Vorstand hat fur das abgelaufene Geschaftsjahr den Kassenbericht und den Jahresabschluss aufzustellen und der Mitgliede·rversammlung vorzulegen.

§ 15 Kassenprufer

Die Mitgliederversammlung wahlt fi.ir die Dauer von zwei Jahren zwei KassenprOfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehoren und auch nicht Angestellte des Vereins sein d0rfen. Eine Wiederwahl der Kassenpr0fer ist zulassig, allerdings nw mit der Mar..gabe, dass bei jeder Wahl mindestens ein KassenprOfer ausscheidet. Die Kassenpr0fung umfasst den Kassenbestand, die Ordnungsmar..i gkeit der Buchfi.ihrung, die Einhaltung der Haushaltsplane und der Satzungs- und Gesetzesvorgaben sowie die Umsetzung der von den Vereinsorganen gefassten Beschl0sse. Die KassenprOfer erstellen ihren PrOfbericht schriftlich. Dieser muss das Ergebnis ihrer Feststellungen und einen Vorschlag Ober die Entlastung oder Nichtentlastung des Vorstands enthalten. Die Kassenpr0fung findet jahrlich nach Abschluss des Geschaftsjahres so rechtzeitig statt, dass der Mitgliederversammlung zur Jahreshauptversammlung der PrOfbericht vorgelegt werden kann. Die KassenprOfer sind der Schweigepflicht unterworfen. Anspruch auf Auskunft haben lediglich die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

Stehen durch ROcktritt oder aus anderen Grunden Kassenpr0fer nicht mehr zur VerfOgung ,

ist der Vorstand berechtigt, entweder eine aur..erordentliche Mitgliederversammlung zur Wahl der KassenprOfer einzuberufen oder stattdessen durch einen Vorstandsbeschluss KassenprOfer kommissarisch zu benennen. Letztere mOssen von der Mitgliederversammlung nachtraglich bestatigt werden. Geschieht dies nicht, muss die Kassenpr0fung wiederholt werden.

§ 16 Auflosung

Die Auflosung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfahig, wenn mindestens die Halfte der aktiven und passiven Mitglieder anwesend ist. Im Fall der Auflosung sind Liquidatoren zu bestimmen. Bei Auflosung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegOnstigter Zwecke fallt das Vermogen des Vereins an die Gesellschaft

 

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§ 17 Haftung

Ehrenamtlich Tatige und Organ- oder Amtstrager/-innen, deren Vergutung den Ehrenamtsfreibetrag gem. § 3 Nr. 26 a EStG im Jahr nicht Obersteigt, haften fur Schaden gegenOber den Mitgliedern und gegenOber dem Verein, die sie in ErfOllung ihrer ehrenamtlichen Tatigkeit verursachen, nur fur Vorsatz und grobe Fahrlassigkeit.

Der Verein haftet gegenuber den Mitgliedern im lnnenverhaltnis nicht fur leicht fahrlassig verursachte Schaden, die Mitglieder bei der AusObung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schaden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 18 Beitrage

Von den Mitgliedern werden Beitrage erhoben. Die Hohe des jeweiligen Mitgliedsbeitrags wird durch die Beitragsordnung festgesetzt.

Die Beitrage sind jahrlich bis zum 1. Mai des Jahres fallig.

Leistet ein Mitglied seinen Beitrag nicht, nicht vollstandig oder nicht rechtzeitig, ist der Verein berechtigt Mahn- und VerwaltungsgebOhren zu erheben. Die Mitgliedsbeitrage werden im Lastschriftverfahren eingezogen. Das Na.here regelt die Beitragsordnung.

Mitglieder, die ihre falligen Zahlungen nicht vollstandig beglichen haben, sind von der Ausobung des Stimmrechts ausgeschlossen.

§ 19 Datenschutz

  1. Zur ErfOllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Oaten Ober personliche und sachliche Verhaltnisse der Mitglieder im Verein verarbeitet.
  2. Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorliegen, hat jedes Vereinsmitglied insbesondere die folgenden Rechte:
    • das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DSGVO,
    • das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DSGVO,
    • das Recht auf Loschung nach Artikel 17 DSGVO,
    • das Recht auf Einschrankung der Verarbeitung nach Artikel 18 DSGVO,
    • das Recht auf DatenObertragbarkeit nach Artikel 20 DSGVO,
    • das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DSGVO und
    • Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehorde nach Artikel 77 DSGVO.
  3. Den Organen des Vereins, alien Mitarbeitern/-innen oder sonst fur den Verein Tatigen ist es untersagt, personenbezogene Oaten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur AufgabenerfOllung gehorenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zuganglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch Ober das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 20 Vereinsjugend

Die Vereinsjugend, der alle Kinder und Jugendlichen angehoren, verwaltet sich selbst. Sie entscheidet Ober die ihr von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand bewilligten Mittel und ist fQr deren Verwendung rechenschaftspflichtig. Die Vereinsjugend regelt ihre Angelegenheiten durch die Jugendversammlung und die/den Jugendwart/in.

 

Die Vereinsjugend gibt sich eine Jugendordnung, die der Genehmigung des Vorstandes bedarf.

§ 21 Umlagen

Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins konnen von den Mitgliedern Umlagen erhoben werden. Die Hohe der Umlage darf das Sechsfache des Mitgliedsbeitrags nicht Obersteigen. Mar..gebend ist der Jahresbeitrag, den das zahlungspflichtige Mitglied zum Zeitpunkt der Beschlussfassung Ober die Erhebung der Umlage zu zahlen hat. Ober die Notwendigkeit, Hohe und Falligkeit von Umlagen und den Kreis der zahlungspflichtigen Mitglieder entscheidet die Mitg!iederversammlung mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Bei Erhebung einer Umlage besteht ein SonderkOndigungsrecht. Die KOndigung muss spatestens 4 Wochen nach der Beschlussfassung schriftlich formlos dem geschaftsfOhrenden Vorstand zugesandt warden sein.

§ 22 Erfi.Hlungs- und Gerichtsort

ErfOllungsort und Gerichtsstand fur alle aus dieser Satzung sich ergebenden Rechte und Pflichten ist Meldorf.

§ 23 lnkrafttreten

Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 24. Mai 2019 beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Alie bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt aur..er Kraft.